Zinsrechner: Zinsen einfach berechnen

Einfache Zinsen fallen nur auf das Anfangskapital an, nie auf bereits gutgeschriebene Zinsen. Sie begegnen einem bei kurzfristigen Anlagen, manchen Krediten und in nahezu jeder Aufgabe zur Zinsrechnung in der Schule. Dieser Rechner liefert die Zinsen und den Gesamtbetrag, der zu zahlen oder zu erwarten ist.

Zinsrechner: so funktioniert er

  1. Geben Sie das Kapital ein: den geliehenen oder angelegten Betrag.
  2. Tragen Sie den Jahreszins in Prozent ein.
  3. Geben Sie die Laufzeit in Jahren an; für Teiljahre nutzen Sie Dezimalstellen (sechs Monate sind ein halbes Jahr).
  4. Lesen Sie die Zinsen und den Gesamtbetrag ab.

Häufige Fragen

Wann rechnet man mit einfachen Zinsen statt mit Zinseszins?

Bei kurzen Laufzeiten: Geldmarktpapiere, Zwischenfinanzierungen und manche Konsumkredite, weil die Laufzeit zu kurz ist, als dass die Verzinsung der Zinsen ins Gewicht fiele.

Wie gebe ich Monate oder Tage statt Jahre ein?

Teilen Sie die Monate durch 12: Neun Monate sind 0,75 Jahre, 18 Monate sind 1,5 Jahre. Für Tage teilen Sie durch 365, oder durch 360, wenn der Vertrag mit dem kaufmännischen Jahr rechnet.

Sind einfache Zinsen immer günstiger?

Bei gleichem Nominalzins und gleicher Laufzeit ja. Der Zinseszins verzinst auch die Zinsen und liefert deshalb ab der ersten Zinsperiode immer einen höheren Betrag.

Gilt das auch für ein Tagesgeldkonto?

Nur bedingt. Tagesgeld wird meist quartalsweise oder jährlich verzinst und die Zinsen werden gutgeschrieben – nutzen Sie dafür den Zinseszinsrechner.

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