Margenrechner: Handelsspanne und Aufschlag

Handelsspanne und Kalkulationsaufschlag sind die beiden Zahlen, die bei der Preisgestaltung am häufigsten verwechselt werden – und die Verwechslung kostet unbemerkt Rentabilität. Der Aufschlag misst den Gewinn am Einkaufspreis, die Handelsspanne misst ihn am Verkaufspreis. Dieses Tool zeigt beides und rechnet den Preis aus, den Sie für eine Zielmarge verlangen müssen.

Marge und Aufschlag: so funktioniert er

  1. Geben Sie die Stückkosten des Produkts oder der Leistung ein.
  2. Geben Sie den Verkaufspreis ein, um Rohertrag, Handelsspanne und Aufschlag zu sehen.
  3. Oder tragen Sie eine Zielmarge ein, um den nötigen Verkaufspreis zu erhalten.
  4. Vergleichen Sie beide Werte: Ein Aufschlag von 50 % ist nur eine Handelsspanne von 33,3 %.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Handelsspanne und Aufschlag?

Beide messen denselben Gewinn auf unterschiedlicher Basis. Bei Kosten von 100 und einem Preis von 150 beträgt der Aufschlag 50 %, die Handelsspanne aber 33,3 %. Wer den Aufschlag nennt, wo die Spanne erwartet wird, stellt die Rentabilität zu gut dar.

Welche Marge sollte mein Betrieb erzielen?

Das hängt von der Branche ab. Der Lebensmittelhandel arbeitet mit einstelligen Nettomargen, Software erreicht oft über 70 Prozent Rohmarge, und in der Gastronomie werden auf Speisen meist 60 bis 70 Prozent Rohertrag angestrebt, um die hohen Fixkosten zu decken.

Ist das die Brutto- oder die Nettomarge?

Die Bruttomarge: Sie vergleicht den Preis nur mit den direkten Kosten. Die Nettomarge zieht zusätzlich Gemeinkosten, Marketing, Löhne und Steuern ab.

Wie kalkuliere ich einen Preis für 40 % Marge?

Teilen Sie die Kosten durch 0,6. Ein Produkt mit 30 Euro Kosten braucht einen Preis von 50 Euro für 40 Prozent Handelsspanne – und nicht 42 Euro, was sich beim bloßen Aufschlagen von 40 Prozent ergäbe.

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