Die Gewinnschwelle ist die Absatzmenge, ab der ein Betrieb kein Geld mehr verliert, sondern welches verdient. Sie ergibt sich aus drei Zahlen: Fixkosten, Stückpreis und variable Stückkosten. Wer sie kennt, weiß, ob eine Preiserhöhung oder eine Kostensenkung mehr bewirkt.
Alles, was sich in der Periode nicht mit der Absatzmenge ändert: Miete, feste Gehälter, Versicherungen, Abos, Kreditraten, Beiträge zur Kammer. Was mit jedem Verkauf steigt, ist variabel.
Fast immer, weil der Deckungsbeitrag zu klein ist. Liegen Preis und variable Kosten dicht beieinander, trägt jeder Verkauf kaum zu den Fixkosten bei – schon eine kleine Preiserhöhung verändert das Bild grundlegend.
Dann gibt es keine Gewinnschwelle. Jedes weitere verkaufte Stück vergrößert den Verlust, also müssen zuerst der Preis oder die Kostenstruktur geändert werden.
Ja, wenn Sie sich bezahlen wollen. Den Unternehmerlohn in den Fixkosten zu vergessen ist der häufigste Grund, warum ein Betrieb auf dem Papier die Schwelle erreicht und trotzdem die Liquidität ausgeht.
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